Planungsprozess wird flexibler gestaltet

Der Regierungsrat unterbreitet dem Landrat einen Planungsbericht zur Entwicklung des Areals Kreuzstrasse. Es gibt Anpassungen im Planungsprozess für das Richtprojekt. Dieser wird neu ausgerichtet, da sich die Rahmenbedingungen zur Erschliessung des Areals stark verändert haben. Auch die Teilprojekte «Gefängnis» und «VSZ» sind noch offen.

Ziel war es ursprünglich, im Mai 2025 auf Basis von bereinigten Grundlagen und klaren Rahmenbedingungen aller Teilprojekte, die das Vorhaben auf dem Areal Kreuzstrasse umfasst, in die zweite Phase des Studienauftrags zu starten. Nun hat sich gezeigt, dass insbesondere die geplante Umgestaltung des Knotens Kreuzstrasse den Perimeter des Areals stark tangiert, was einen wesentlichen Einfluss auf den weiteren Planungsprozess hat. Neuste Berechnungen zur erwarteten Verkehrszunahme bis im Jahr 2040 zeigen, dass ein moderater Ausbau des Kreisels mit einem Bypass nicht genügen wird. Zusätzlich ist beim Verkehrssicherheitszentrum (VSZ) eine neue Variante hinzugekommen, nachdem der Kanton Obwalden in Sarnen einen Neubau seines Zentrums plant und gegenwärtig die Chancen und Herausforderungen eines künftig gemeinsam genutzten Standortes mit Prüfhallen und Teststrecken vertieft abgeklärt werden. 

Eine durchgehende Planung über das ganze Areal Kreuzstrasse ist aktuell nicht für alle Bereiche möglich. Am ursprünglichen Vorgehen mit vier Planerteams und fixen Abläufen festzuhalten, würde zu Verzögerungen, unnötigen Kosten und unklaren Ergebnissen führen. Der Regierungsrat hat deshalb entschieden, den Studienauftrag zu beenden und die bis dahin gewonnenen Erkenntnisse in einem Planungsbericht zu konsolidieren.

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