Echogruppe setzt sich mit Projekt auseinander

Vor kurzem hat sich die neu gegründete Echogruppe im Rahmen der Arealentwicklung Kreuzstrasse erstmals getroffen. Sie begleitet die gegenwärtige Testplanungsphase, die bis Sommer 2020 dauert.

Bei der Echogruppe handelt es sich um nicht direkt ins Projekt involvierte Persönlichkeiten, die in regelmässigen Abständen über den Fortgang des Planungsprozesses informiert werden und Stellung dazu nehmen können. Für Regierungsrätin Karin Kayser ist die Echogruppe von grosser Bedeutung, «soll sie doch den Puls fühlen, die Ideen der Testplanung im Rahmen des Landratsauftrags hinterfragen, querdenken und ohne Schere im Kopf ans Werk.» Auch soll sie Rückmeldungen aus der Bevölkerung aufnehmen und in die Testplanung einfliessen lassen. Aktuell setzt sich die Echogruppe aus rund 20 Personen aus Wirtschaft, Politik, Verbänden, Gesellschaft sowie Vertretern der Areal-Nachbarschaft zusammen. Damit hat sie im Moment die Maximalgrösse erreicht. Die Mitarbeit jedoch ist freiwillig und die Teilnehmerzahl kann daher schwanken, wobei eine gewisse Kontinuität bei der Zusammensetzung der Gruppe natürlich erwünscht ist.

Am ersten Treffen im Januar wurden die Mitglieder der Echogruppe ins Projekt eingeführt und über den aktuellen Stand der Testplanungsphase informiert. Der Tenor war zusammenfassend, dass man die Chancen des Projekts nutzen und hierfür mutig und visionär denken und sich nicht schon zu Beginn zu sehr einschränken lassen sollte. Mehrfach wurde darauf hingewiesen, der Verkehrserschliessung des Areals besondere Aufmerksamkeit zu schenken und diese mit den im Raum stehenden Verkehrsmassnahmen, zum Beispiel in Richtung Engelbergertal, zu koordinieren. Im Nachgang zum ersten Treffen sind bereits Anträge eingereicht worden, die vom Steuergremium und der Projektleitung geprüft und den drei Planerteams gebündelt weitergeleitet werden.

Das auf den 9. April angesetzte zweite Treffen der Echogruppe ist aufgrund der aktuellen Corona-Vorschriften abgesagt und auf einen noch unbestimmten Termin verschoben worden.

(aktualisiert: 15.4.2020)